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Sind Röntgenuntersuchungen
schädlich?
Röntgenuntersuchungen sind grundsätzlich durch die verwendete
ionisierende Strahlung mit einem geringen Risiko verbunden. Die Wahrscheinlichkeit,
dass diese Röntgenstrahlen viele Jahre später eine Krebserkrankung
auslösen, ist aber geringer einzuschätzen als das Risiko durch
die täglich auf den Menschen einwirkende natürliche Strahlung
aus dem Weltraum und aus anderen Quellen. Vergleichsweise ist das Krebsrisiko
durch Rauchen ca. zwanzigfach höher.
Der Nutzen der Röntgendiagnostik muss aber in jedem Einzelfall
ärztlich gerechtfertigt sein. Ob eine Untersuchung sinnvoll ist, entscheidet
sich nicht nur mit ihrem zu erwartenden Ergebnis, sondern auch an der Frage,
ob sich durch eine Röntgendiagnostik die Behandlungsmöglichkeiten
des Patienten verbessern bzw. erweitern.
Zieht der Patient aus der Untersuchung einen erheblichen Nutzen, ist demgegenüber
das Risiko der Strahlenbelastung als unwichtig einzuschätzen. Von hohem
Nutzen sind z.B. die röntgenologische Absicherung oder der Ausschluss
einer Verdachtsdiagnose, Röntgen als Teil einer akut Leben rettenden
Maßnahme oder die Röntgenkontrolle des Heilverlaufs.
Wenn Krebsangst zu einer erheblichen Einschränkung der gefühlten
Lebensqualität führt, kann ausnahmsweise der Einsatz von Röntgenstrahlen
zum Tumorausschluss auch ohne konkreten Krankheitsverdacht für den
Patienten von großem Nutzen sein. Das Risiko der Strahlenbelastung
tritt dann in den Hintergrund. |
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| Röntgen Nasennebenhöhlen, Normalbefund
der NNH |
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