Die Kernspintomographie (MRT) ist bestens geeignet, die Wirbelsäule
abschnittsweise in den kleinsten Details abzubilden. Je nach Beschwerden
können beispielsweise von der Halswirbelsäule (HWS), der Lendenwirbelsäule
(LWS) oder der Brustwirbelsäule (BWS) aus jeder Richtung und in jeder
Ebene Schichtbilder erzeugt werden, die eine eindeutige Diagnose erlauben.
Die überlagerungsfreie Darstellung der Wurzeln der Spinalnerven ist
möglich. So lässt sich die häufige Situation der Nervenwurzelkompression
und -reizung durch Bandscheibenvorfälle oder Knochensporne optimal
beurteilen. Andere weniger häufige Ursachen dafür (Entzündungen
oder Tumoren) lassen sich sicher abgrenzen. In diesem Fall kann die Gabe
von Kontrastmittel
notwendig sein. Die Kernspintomographie (MRT) ist die einzige Methode der
bildgebenden Diagnostik, die das Rückmark direkt und in hoher Qualität
im gesamten Verlauf vom Kopf bis zum Conus medullaris (Rückenmarksende)
darstellen kann.
MRT HWS, Normalbefund
MRT HWS, massive Spinalkanalstenose
MRT LWS, Normalbefund
MRT LWS, großer Prolaps mit Sequester L5-S1
MRT LWS, Spondylolisthesis L4-5 mit massiver spinaler
Stenose
MRT LWS, Prolaps L5-S1 re.
MRT BWS, seitlich, Syringohydromyelie bei kleinem Prolaps