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MRT des Thorax
Darstellung aller Organe und Gefäße des Brustraums in einer hoch
auflösenden Bildqualität. Die Methode erlaubt dem Radiologen sowohl
bei Verdacht einer Erkrankung als auch im Zuge eines Check-up-Programms
zuverlässige Diagnosen zu erzielen.
Oft geht es bei dieser Untersuchung um die Feststellung von Lymphknotenvergrößerungen
oder Raumforderungen im Weichteilbereich neben dem Herzen (Mediastinum).
Die Frage nach einer primären Erkrankung des Lungengewebes ist mit
MRT weniger gut zu beantworten. Insbesondere beim Nachweis/Ausschluss von
Tumorerkrankungen der Lunge steht das konventionelle Röntgen, gegebenenfalls
das Multislice-Spiral-CT an erster Stelle.
Die Beurteilung der Gefäße im Brustraum (Aorta, Lungenarterien,
große Hohlvene) gelingt sehr gut mit MRT. Wegen der einfacheren Verfügbarkeit
wird dazu aber oft die Computertomographie eingesetzt, speziell bei der
Frage nach Lungenarterienembolie (LAE)
Ein Sonderfall ist die leistungsfähige Darstellung des arteriellen
Gefäßbaumes als MR-Angiographie
zur Stenose-Diagnostik (Diagnostik von Gefäßeinengungen durch
Arteriosklerose), meist zusammen mit den das Hirn versorgenden Halsarterien.
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| MRT Thorax, Raumforderung im oberen Mediastinum |
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| MRT Thorax, Lymphome im Mediastinum |
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