Praxis für Radiologie in Berlin Steglitz Zehlendorf
Radiologische Gemeinschaftspraxis, Ärzte für Radiologie
Dr. Detlef Köhler · Bernhard Feßler · Daniel Cornely · Dr. Martin Weyreuther · Dr. Ralf Kurth
Kernspintomographie [MRT] - Bild
Kernspintomographie [MRT]
 
 
     
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  Wird die Kernspintomographie das Röntgen oder die CT ersetzen?

Die Kernspintomographie liefert von einigen Körperregionen bessere Bilder als andere Methoden. Überall dort, wo hohe Weichteilkontraste für die Diagnose wichtig sind, ist die Kernspintomographie (MRT) anderen bildgebenden Verfahren überlegen. Deshalb ist sie bei vielen diagnostischen Fragestellungen als ergänzende Untersuchung unverzichtbar geworden. Für die Untersuchung vieler Organe und Gewebe sind andere bildgebende Verfahren (Röntgen, Computertomographie, Ultraschall) aber ebenso gut, bei bestimmten Fragestellungen sogar besser geeignet, gleich die endgültige Diagnose zu stellen.

Auch bei unklaren oder schlecht lokalisierbaren Beschwerden wird zuerst mit einem der schneller einsetzbaren und einfachen Verfahren abgeklärt, wo und wonach überhaupt gesucht werden soll. Müssen weitere Untersuchungsverfahren eingesetzt werden, ist deren Auswahl stark vom Einzelfall und vor allem von der Art des zu untersuchenden Körperabschnittes abhängig.

Die Kernspintomographie (MRT) wird, falls nötig, als weiterführende Spezialmethode zusätzlich eingesetzt. Die Untersuchung ist zeitaufwändiger und dauert in der Regel länger, etwa zwischen 15 und 30 Minuten. Sie ist selten das Diagnoseverfahren, das als erstes genutzt wird. Die Kernspintomographie wird daher die anderen bildgebenden Verfahren überwiegend nicht ersetzen, sondern ergänzen. Falls aber der Strahlenschutz an erster Stelle steht (bei Kindern, Schwangeren oder bei Beckenuntersuchungen von Frauen im gebärfähigen Alter) ist die Kernspintomographie (MRT) die Methode der ersten Wahl.
   
MRT Schulter, massiver Kalk der Supraspinatussehne (Pfeile), arthrotische Spornbildung des AC-Gelenks
 
 
   
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