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Wird die Kernspintomographie
das Röntgen oder die CT ersetzen?
Die Kernspintomographie liefert von einigen Körperregionen bessere
Bilder als andere Methoden. Überall dort, wo hohe Weichteilkontraste
für die Diagnose wichtig sind, ist die Kernspintomographie (MRT) anderen
bildgebenden Verfahren überlegen. Deshalb ist sie bei vielen diagnostischen
Fragestellungen als ergänzende Untersuchung unverzichtbar geworden.
Für die Untersuchung vieler Organe und Gewebe sind andere bildgebende
Verfahren (Röntgen, Computertomographie, Ultraschall) aber ebenso gut,
bei bestimmten Fragestellungen sogar besser geeignet, gleich die endgültige
Diagnose zu stellen.
Auch bei unklaren oder schlecht lokalisierbaren Beschwerden wird zuerst
mit einem der schneller einsetzbaren und einfachen Verfahren abgeklärt,
wo und wonach überhaupt gesucht werden soll. Müssen weitere Untersuchungsverfahren
eingesetzt werden, ist deren Auswahl stark vom Einzelfall und vor allem
von der Art des zu untersuchenden Körperabschnittes abhängig.
Die Kernspintomographie (MRT) wird, falls nötig, als weiterführende
Spezialmethode zusätzlich eingesetzt. Die Untersuchung ist zeitaufwändiger
und dauert in der Regel länger, etwa zwischen 15 und 30 Minuten. Sie
ist selten das Diagnoseverfahren, das als erstes genutzt wird. Die Kernspintomographie
wird daher die anderen bildgebenden Verfahren überwiegend nicht ersetzen,
sondern ergänzen. Falls aber der Strahlenschutz an erster Stelle steht
(bei Kindern, Schwangeren oder bei Beckenuntersuchungen von Frauen im gebärfähigen
Alter) ist die Kernspintomographie (MRT) die Methode der ersten Wahl.
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| MRT Schulter, massiver Kalk der Supraspinatussehne
(Pfeile), arthrotische Spornbildung des AC-Gelenks |
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