Die Kernspintomographie wird in unserer Praxis zur Diagnose von Veränderungen
und Erkrankungen von Kopf und Gehirn inklusive oberem Rückenmark eingesetzt.
Eine Kernspintomographie des Kopfes ist das hochwertigste Verfahren der
bildgebenden Diagnostik zum Nachweis krankhafter Veränderungen der
grauen und weißen Substanz des Gehirns. Sie dient der Klärung
von Entzündungsprozessen, Traumafolgen und zur Diagnostik von Tumoren
im Gehirn und an der Schädelbasis. Auch komplexe Missbildungssyndrome,
Folgen von Stoffwechselerkrankungen und degenerative Hirnveränderungen
können nachgewiesen werden.
Im Rahmen der Abklärung cerebraler Durchblutungsstörungen (Schlaganfalldiagnostik)
spielt die MR-Angiographie
der Hirnarterien sowie die Diffusionsbildgebung mit schnellen EPI-Techniken
heute eine tragende Rolle. Nur mit dem Diffusions-MRT lassen sich Hirninfarkte
schon in den ersten Stunden diagnostizieren. Auch in späteren Stadien
gelingt mit dieser Methode der Nachweis kleinster Durchblutungsstörungen,
die sonst übersehen werden können. Störungen der Blut-Hirn-Schranke
werden durch die Mehranreicherung von intravenös injiziertem MR-Kontrastmittel
nachgewiesen.
MRT Kopf T2-gewichtet, Normalbefund
MRT Kopf, MR-Angiographie ohne Kontrastmittel, TOF
MRT Kopf, Venenthrombose im linken Sinus sigmoideus
MRT Kopf, Meningeom der cerebellopontinen Cisterne
re.