Praxis für Radiologie in Berlin Steglitz Zehlendorf
Radiologische Gemeinschaftspraxis, Ärzte für Radiologie
Dr. Detlef Köhler · Bernhard Feßler · Daniel Cornely · Dr. Martin Weyreuther · Dr. Ralf Kurth
Kernspintomographie [MRT] - Bild
Kernspintomographie [MRT]
 
 
     
  Die Praxis
     
  Röntgendiagnostik
     
  Ultraschall
     
  Computertomografie
     
  Kernspintomografie
     
  IGeL-Angebote  
     
  Kontakt  
     
  Impressum  
     
  Kernspintomografie  
     
     
> Kernspintomographie [MRT] > Allgemeine Informationen     < Übersicht
     
  Warum ist bei einigen Untersuchungen Kontrastmittel erforderlich?

Ein Kontrastmittel ist immer dann notwendig, wenn sehr ähnliche Körpergewebe, z.B. Muskeln und Blutgefäße, voneinander abgegrenzt werden müssen. Es ist ebenfalls hilfreich, wenn es darum geht, Tumoren oder Entzündungsherde zu untersuchen. Hier kann es wesentliche Zusatzinformationen liefern, da sich in krankem Gewebe Kontrastmittel häufig anders verhält als im umgebenden gesunden Gewebe. Bei der MR-Angiographie dient das Kontrastmittel dazu, die Gefäße allein abzubilden.

Das MRT-Kontrastmittel ist im Allgemeinen sehr gut verträglich und nahezu nebenwirkungsfrei. Es enthält kein Jod und kann auch bei Allergie gegen jodhaltiges Röntgenkontrastmittel eingesetzt werden. Innerhalb weniger Stunden wird das MRT-Kontrastmittel mit dem Urin wieder vollständig aus dem Körper ausgeschieden.


> Lokale Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe

> Nebenwirkungen von MRT-Kontrastmitteln





   
MRT Kopf, kleines intrameatales Acusticus-Neurinom li. nach intravenöser Kontrastmittelgabe
       
  Lokale Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe
Bei der Kontrastmittelinfusion in die Vene kann es an der Einstichstelle manchmal zu einem Bluterguss und in Einzelfällen zum Austritt des Kontrastmittels in den Arm kommen. Die Folge kann eine lokale schmerzhaften Schwellung sein, die sich aber fast immer schnell und folgenlos von alleine zurückbildet. Lokale Infektionen an der Injektionsstelle sind extrem selten.
Wir achten sehr genau auf die korrekte Lage des Venenzugangs. Falls Sie während der Kontrastmittelinfusion doch Schmerzen und eine Schwellung verspüren, verständigen Sie bitte sofort während der Untersuchung unser Praxis-Team.

zum Seitenanfang
     
       
  Nebenwirkungen von MRT-Kontrastmitteln
Die MRT-Kontrastmittel sind noch etwa zehnmal besser verträglich als jodhaltige Röntgenkontrastmittel, die selbst schon selten zu Beeinträchtigungen des Patienten führen.
Nur in extrem seltenen Fällen können durch Verabreichung des MRT-Kontrastmittels allergische Unverträglichkeitsreaktionen auftreten. Meist handelt es sich dann nur um eine allergische Rötung der Haut, die nach Gabe von schnell wirksamen Gegenmitteln schnell wieder verschwindet. Ärztliche Hilfe steht im Bedarfsfall sofort zur Verfügung.

Der Patient wird von uns vor der Untersuchung immer befragt, ob eine eventuelle Unverträglichkeit bei der Verwendung von MRT-Kontrastmitteln bekannt ist. In diesem Fall unterbleibt die Kontrastmittelgabe aus Sicherheitsgründen.

Die Häufigkeit von allergischen Nebenwirkungen mit Beeinträchtigung von Kreislauf und Atmung ist seltener als 0,004 % der Anwendungen. Fast 100 % der Patienten haben nach Gabe von MRT-Kontrastmittel überhaupt keine Nebenwirkungen.

MRT-Kontrastmittel können auch bei Kontraindikationen gegen die Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel eingesetzt werden (bestehende Jod-Allergie, leichte Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion etc.) und erlauben so gezielt die MRT-Schnittbilduntersuchung von Patienten, die ohne Röntgenkontrastmittelgabe keine aussagekräftige Computertomographie erhalten können. Bei schwerer Nierenleistungsstörung ist auch bei der Kernspintomographie (MRT) eine intravenöse Kontrastmittelgabe kontraindiziert.

zum Seitenanfang
     
 
 
   
Startseite Druckversion dieser Seite
 
Sitemap Links