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> Kernspintomographie [MRT] > Allgemeine Informationen |
< Übersicht |
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Warum ist bei einigen
Untersuchungen Kontrastmittel erforderlich?
Ein Kontrastmittel ist immer dann notwendig, wenn sehr ähnliche Körpergewebe,
z.B. Muskeln und Blutgefäße, voneinander abgegrenzt werden müssen.
Es ist ebenfalls hilfreich, wenn es darum geht, Tumoren oder Entzündungsherde
zu untersuchen. Hier kann es wesentliche Zusatzinformationen liefern, da
sich in krankem Gewebe Kontrastmittel häufig anders verhält als
im umgebenden gesunden Gewebe. Bei der MR-Angiographie dient das Kontrastmittel
dazu, die Gefäße allein abzubilden.
Das MRT-Kontrastmittel ist im Allgemeinen sehr gut verträglich
und nahezu nebenwirkungsfrei. Es enthält kein Jod und kann auch bei
Allergie gegen jodhaltiges Röntgenkontrastmittel eingesetzt werden.
Innerhalb weniger Stunden wird das MRT-Kontrastmittel mit dem Urin wieder
vollständig aus dem Körper ausgeschieden.
> Lokale
Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe
> Nebenwirkungen von MRT-Kontrastmitteln
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| MRT Kopf, kleines intrameatales
Acusticus-Neurinom li. nach intravenöser Kontrastmittelgabe |
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Lokale Nebenwirkungen
der Kontrastmittelgabe
Bei der Kontrastmittelinfusion in die Vene kann es an der Einstichstelle
manchmal zu einem Bluterguss und in Einzelfällen zum Austritt des Kontrastmittels
in den Arm kommen. Die Folge kann eine lokale schmerzhaften Schwellung sein,
die sich aber fast immer schnell und folgenlos von alleine zurückbildet.
Lokale Infektionen an der Injektionsstelle sind extrem selten.
Wir achten sehr genau auf die korrekte Lage des Venenzugangs. Falls Sie
während der Kontrastmittelinfusion doch Schmerzen und eine Schwellung
verspüren, verständigen Sie bitte sofort während der Untersuchung
unser Praxis-Team.
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Nebenwirkungen
von MRT-Kontrastmitteln
Die MRT-Kontrastmittel sind noch etwa zehnmal besser verträglich als
jodhaltige Röntgenkontrastmittel, die selbst schon selten zu Beeinträchtigungen
des Patienten führen.
Nur in extrem seltenen Fällen können durch Verabreichung des MRT-Kontrastmittels
allergische Unverträglichkeitsreaktionen auftreten. Meist handelt es
sich dann nur um eine allergische Rötung der Haut, die nach Gabe von
schnell wirksamen Gegenmitteln schnell wieder verschwindet. Ärztliche
Hilfe steht im Bedarfsfall sofort zur Verfügung.
Der Patient wird von uns vor der Untersuchung immer befragt, ob eine eventuelle
Unverträglichkeit bei der Verwendung von MRT-Kontrastmitteln bekannt
ist. In diesem Fall unterbleibt die Kontrastmittelgabe aus Sicherheitsgründen.
Die Häufigkeit von allergischen Nebenwirkungen mit Beeinträchtigung
von Kreislauf und Atmung ist seltener als 0,004 % der Anwendungen. Fast
100 % der Patienten haben nach Gabe von MRT-Kontrastmittel überhaupt
keine Nebenwirkungen.
MRT-Kontrastmittel können auch bei Kontraindikationen gegen
die Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel eingesetzt werden (bestehende
Jod-Allergie, leichte Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion etc.)
und erlauben so gezielt die MRT-Schnittbilduntersuchung von Patienten, die
ohne Röntgenkontrastmittelgabe keine aussagekräftige Computertomographie
erhalten können. Bei schwerer Nierenleistungsstörung ist auch bei der Kernspintomographie (MRT) eine intravenöse Kontrastmittelgabe kontraindiziert.
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