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Was ist auf dem
MRT-Bild zu erkennen?
Der menschliche Organismus besteht zu etwa 70 % aus einer Verbindung von
Wasserstoff und Sauerstoff. Je lockerer ein Körpergewebe ist, desto
mehr Wasser und Wasserstoff enthält es. Besonders wasserstoffreich
sind Weichteilgewebe, besonders wasserstoffarm Knochen.
Der kompakte Knochen stellt sich bei der Kernspintomographie gar nicht dar
und erscheint auf dem MRT-Bild schwarz. Eine Untersuchung in Körperregionen
mit viel Weichteilgewebe ist hingegen besonders aussagekräftig. Organe,
aber auch Binde-, Muskel- oder Nervengewebe lassen sich je nach ihrem Wasserstoffgehalt
mit bislang unerreichtem Kontrast (je nach Gewebeart in unterschiedlichen
Graustufen) darstellen und voneinander abgrenzen.
Da erkranktes und gesundes Gewebe häufig einen unterschiedlichen Wasserstoffgehalt
haben, ist oft eine gute Unterscheidbarkeit gegeben. Mit Flüssigkeit
gefüllte Hohlräume (z.B. Herz, Blutgefäße, Gallen-
und Bauchspeicheldrüsengang) können ohne Kontrastmittel hervorragend
abgebildet werden.
Die modernste Gerätegeneration, die in unserer Praxis eingesetzt,
ermöglicht auch die Darstellung von Organen und Geweben unabhängig
von ihrer Bewegung. |
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| MRT Kopf seitlich, Normalbefund |
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| MRT Schulter, Neurofibrom axillär |
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| MRT Schulter, 2 große Osteochondrome |
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