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> Kernspintomographie [MRT] > Allgemeine Informationen |
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Wie entstehen die
Schichtaufnahmen des Körpers?
Bei der Kernspintomographie (MRT) werden diejenigen Signale gemessen und
zu einem Bild zusammengesetzt, die Atomkerne im Körper aussenden, wenn
sie sich in einem starken Magnetfeld befinden. Alle Atomkerne weisen einen
eigenen Drehimpuls auf, den so genannten Kernspin. Durch ihre eigene Drehung
erzeugen diese Kerne selbst ein minimales Magnetfeld.
Wasserstoffkerne, die im menschlichen Körper am häufigsten vorkommen,
besitzen einen eigenen Kernspin. Unter natürlichen Umständen ist
deren magnetische Ausrichtung rein zufällig. Legt man jedoch an den
Körper von außen ein starkes Magnetfeld an, dann ordnen sich
alle Wasserstoffkerne in der gleichen Richtung an, und zwar in Längsrichtung
des Körpers.
Radiowellen zur Ausrichtung des Drehimpulses
Zusätzlich zum Magnetfeld werden während der Kernspintomographie
gepulste Radiowellen mit einer hohen Frequenz auf den Körper abgegeben.
Dadurch verändert sich die parallele Ausrichtung der Wasserstoffkerne
im Magnetfeld. Nach jedem Impuls kehrt die Ausrichtung des Drehimpulses
der Wasserstoffkerne in die Längsrichtung zurück, die durch den
Magneten vorgegeben wird. Hierbei senden die Atomkerne Signale aus, die
vom Computer zu Bildern zusammengesetzt werden.
Um aus diesen Signalen verwertbare Schichtaufnahmen des Körpers zu
erhalten, werden zusätzliche Magnetfelder an den Körper angelegt.
Sie stehen in den drei räumlichen Achsen senkrecht aufeinander und
ermöglichen die Anfertigung von Einzelaufnahmen in so genannten Sequenzen.
Diese wiederum ergeben einen Stapel von Schichten, der das zu untersuchende
Körpervolumen komplett erfasst. Durch die freie Wahl der Betrachtungsebenen
kann eine Körperregion dreidimensional aus verschiedenen Blickwinkeln
abgebildet und damit von allen Seiten aus beurteilt werden. |
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