Bauchorgane wie Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse und Milz können
mit Hilfe der Kernspintomographie (MRT) sehr gut beurteilt werden. Dies
gilt auch für die Diagnose von Erkrankungen der Nieren, Harnwege und
der Harnblase.
Neben dem Ultraschall setzen wir auch die Kernspintomographie (MRT) ein,
um Erkrankungen an den weiblichen Beckenorganen zu erkennen bzw. unklaren
Beschwerden auf den Grund zu gehen. Mit unseren hochmodernen Geräten
ist es sogar möglich, Endometrioseherde am oder im Darm sowie an anderen
Stellen des weiblichen Beckenraums zu erkennen.
Die Kernspintomographie (MRT) von Organen im Bauchraum kommt vorwiegend
zum Einsatz, wenn in Einzelfällen Befunde mit den zuerst angewandten
Methoden Ultraschall oder CT nicht geklärt werden können. Dann
liefert sie wertvolle Zusatzinformationen und oft die endgültige Diagnose.
Die kernspintomographische Untersuchung steht also hier meistens am Ende
einer Stufendiagnostik. Kann keine aussagekräftige CT-Untersuchung
durchgeführt werden (z.B. bei Allergie gegen jodhaltiges Röntgenkontrastmittel)
kommt eine Kernspintomographie des Bauchraumes sofort nach dem Ultraschall
zum Einsatz.
Eine Kernspintomographie (MRT) liefert im gesamten Abdomen außerhalb
des Magen-Darm-Traktes auch eine hochempfindliche Tumordiagnostik vor und
nach Therapie. Spezialfragen bei entzündlichen Prozessen des Dünndarms
können beantwortet werden. Die "MR-Urographie" leistet in
Spezialfällen bei der Diagnose von Erkrankungen der ableitenden Harnwege
wertvolle Dienste.