Praxis für Radiologie in Berlin Steglitz Zehlendorf
Radiologische Gemeinschaftspraxis, Ärzte für Radiologie
Dr. Detlef Köhler · Bernhard Feßler · Daniel Cornely · Dr. Martin Weyreuther · Dr. Ralf Kurth
Kernspintomographie [MRT] - Bild
Kernspintomographie [MRT]
 
 
     
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  Welche Patienten können keine Kernspintomographie erhalten?

Patienten mit Herzschrittmachern, eingepflanzten automatischen Defibrillatoren, implantierten Medikamentenpumpen, bestimmten Metallimplantaten und manchen metallischen Gefäßclips dürfen keiner kernspintomographischen Untersuchung unterzogen werden. Künstliche Herzklappen sind im Allgemeinen kein Hinderungsgrund für die Kernspintomographie. Metallimplantate können gelegentlich Probleme bereiten, das es theoretisch zu einer Überhitzung kommen kann.

In der Regel darf bei Metallsplittern im Körper durch Unfälle oder Kriegseinwirkungen aus Sicherheitsgründen keine Kernspintomographie durchgeführt werden, da solche scharfkantigen Splitter vom Magnetfeld im Körper hin und her bewegt werden können. Ausnahmen sind möglich, wenn vorher durch Röntgenaufnahmen geklärt wurde, dass diese Metallsplitter möglichst klein und rundlich sind und sich ausreichend weit weg vom Nervensystem, Augen oder wichtigen Blutgefäßen befinden.

Permanent-Make-up im Augenbereich kann, je nach chemischer Zusammensetzung der verwendeten Farbe, problematisch sein. Bei Untersuchungen im Kopf-Hals-Bereich ist in solchen Fällen eine Absprache mit dem Arzt erforderlich.

Unsere MRT-Patienten müssen vor Beginn der Untersuchung zum Thema "Metall im Körper" die entsprechenden Fragen im Aufklärungsbogen exakt beantworten.
     
 
 
   
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