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> Computertomographie [CT] > Allgemeine Informationen |
< Übersicht |
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Sind die verwendeten
Kontrastmittel gut verträglich?
Ist der natürliche Kontrast innerhalb eines bestimmten Körperbereichs
zu schwach, kann die intravenöse Gabe eines Kontrastmittels für
die Diagnose hilfreich sein. Die heute verwendeten jodhaltigen Röntgenkontrastmittel
werden in der Regel von den Patienten sehr gut vertragen.
Der Radiologe wird Sie vor der Untersuchung immer fragen, ob eine eventuelle
Unverträglichkeit bei der Verwendung von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln
bekannt ist. Manchmal auftretende lokale Nebenwirkungen der Kontrastmittelinjektion
sind zumeist vollkommen harmlos.
Ist eine Unverträglichkeitsreaktion bei der Verwendung
des Kontrastmittels zu erwarten, führen wir die Untersuchung, sofern
sie dann noch sinnvoll ist, ohne intravenöse Kontrastmittelgabe
durch. Die dabei entstehenden Bilder haben aber eine geringere Aussagekraft.
Die Kontrastmittelgabe unterbleibt auch bei schweren Schilddrüsen- und Nierenfunktionsstörungen
und Einnahme von bestimmten Medikamenten bei Diabetes.
> Lokale
Nebenwirkungen
> Nebenwirkungen von jodhaltigen
Röntgenkontrastmitteln
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| CT Abdomen, Riesen-Ovarialkystom, daneben gut
abgrenzbar Darm und Harnblase nach Kontrastierung, MPR |
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Lokale Nebenwirkungen
Bei der Kontrastmittelinfusion in die Vene kann es an der Einstichstelle
zu einem Bluterguss und in Einzelfällen zum Austritt des Kontrastmittels
in den Arm kommen. Dies führt manchmal zu einer schmerzhaften Schwellung
an der Punktionsstelle, die über Tage anhalten kann. Eine Behandlung
ist selten erforderlich. Die Erscheinungen klingen in der Regel schnell
und folgenlos ab. Lokale Infektionen an der Injektionsstelle sind sehr selten.
Wir achten genau auf die korrekte Lage des Venenzugangs vor allem zu Beginn
der Kontrastmitteleinbringung. Falls Sie während der weiteren Kontrastmittelinfusion
doch Schmerzen und eine Schwellung verspüren, verständigen Sie
bitte sofort während der Untersuchung unser Praxis-Team.
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Nebenwirkungen
von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln
Manchmal auftretendes Wärmegefühl während der Injektion des
Kontrastmittels oder auch ein bitterer Geschmack im Mund sind eine normale
Reaktion und klingen schnell wieder ab. In seltenen Fällen können
nach Verabreichung des Kontrastmittels allergische Unverträglichkeitsreaktionen
auftreten, die entweder durch das in der Substanz enthaltene Trägermaterial
oder durch das Jod ausgelöst werden. Meist handelt es sich dabei nur
um eine Reaktion der Haut (z.B. Rötung), die nach Gabe von schnell
wirksamen Gegenmitteln schnell wieder verschwindet.
Schwere Verlaufsformen der allergischen Reaktionen auf Kontrastmittel
mit Beeinträchtigung von Kreislauf und Atmung (allergischer Schock)
kommen äußert selten vor. Die Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen
wird in der medizinischen Fachliteratur mit 0,04% angegeben. Ca. 97% der
Patienten haben überhaupt keine Nebenwirkungen nach Kontrastmittelgabe.
Nebenwirkungen sind in den letzten Jahren zunehmend seltener geworden. Zum
einen wird durch den technischen Fortschritt der Geräte für die
Untersuchung weniger Kontrastmittel benötigt, zum anderen sind die
Präparate selbst immer besser verträglich. Da schwere Komplikationen
sehr selten auftreten ist das Risiko der Untersuchung im Vergleich zum erzielten
Nutzen sehr klein. Sollten Nebenwirkungen auftreten, steht ärztliche
Hilfe sofort zur Verfügung.
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