Darstellung der knöchernen Strukturen der Schulter-, Arm-, Bein- und
Fußgelenke in hoher Bildqualität. Feine Knochenstrukturen und
deren Störungen, wie z.B. Haarrisse oder Anbrüche, lassen sich
durch einen erfahrenen Radiologen mit Dünnschicht-Computertomographie
optimal nachweisen.
Der Vorteil der Multislice-Technik offenbart sich bei der CT-Knochen-Diagnostik
in besonderer Weise: Die Schichtbilder werden zwar primär quer (in
transversaler Ebene) aufgenommen, da die Einzelschichten durch die Vielschichttechnik
aber ultradünn sind, können aus dem entstandenen Schichtstapel
die Knochen- und Gelenkstrukturen mit multiplanaren oder 3D-Rekonstruktionen
ohne störende Stufeneffekte in frei wählbaren anderen Raumebenen
übersichtlich dargestellt werden. Dies ist besonders für den räumlichen
Verlauf von unfallbedingten Knochenbruchlinien und die Lagebeziehung knöcherner
Fragmente wesentlich.
Oft ist es bei der Untersuchung von Extremitäten nötig, neben
den Knochen auch Knorpel, Blutgefäße, Muskulatur, Sehnen, Menisci
oder Gelenklippen darzustellen, vor allem wenn es um komplexe Verletzungen
oder Abnutzungserscheinungen von Gelenken geht. Hier muss die Kernspintomographie
(MRT) mit optimalem Weichteilkontrast eingesetzt werden. Die Computertomographie
allein ist dafür nicht ausreichend geeignet.